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Gabriella
Die Tagträumerin 

~ by Madam Captain ~ 

Oskar

Love Interests

Verbündete & Freunde

Happy

Gute Fee

Feinde

Queen Snow

Es war einmal...

Ella hatte keine glückliche Kindheit und Jugend, denn ihre Eltern waren früh verstorben – tatsächlich hatte sie kaum Erinnerung an sie – und so lebte sie unter der Fuchtel ihrer Stiefmutter Beatrice und deren Töchter, Adelaide und Danielle. Sie behandelten sie wie eine einfache Magd, wiesen ihr nur die niedrigsten Aufgaben zu und erlaubten ihr kaum das Amüsement, welches ihren Stiefschwestern zukam. Nicht einmal ein eigenes Bett hatte sie, stattdessen schlief sie vor dem Ofen in der Asche, was ihr schnell den Spitznamen Cinderella einbrachte. Es dauerte nicht lange, und nicht nur ihre sogenannte Familie, sondern auch das gesamte Dorf rief sie so. Doch Ella wagte es nicht, sich zu wehren, denn sie lebte stets nach den letzten Wünschen ihrer Eltern, die ihr noch im Gedächtnis waren: „Sei stets brav, freundlich und gut.“ Einziger Lichtblick in dieser Zeit war eine Trauerweide, welche Ella auf dem Grab ihrer Mutter gepflanzt hatte und die durch die Magie ihrer Patentante, der Guten Fee, schnell zu einem prächtigen Baum gewachsen war. In ihren Zweigen saß stets eine weiße Taube, welche Ella jeden nur erdenklichen Wunsch erfüllen konnte. In dieser Zeit entdeckte Ella auch ihre seltsame Gabe, die ihre Mutter ihr vererbt hatte: Sie konnte mit Vögeln sprechen. Doch sie tat es nur selten, denn Adelaide und Danielle verspotteten sie aufgrund dieser Fähigkeit, die sie als schwachsinniges Hirngespinst ihrer verrückten Stiefschwester abtaten, wann immer sie Ella dabei beobachteten.

Nun traf es sich aber, dass Prinz Adonis, der älteste Sohn des Königs, einen Ball gab, auf dem er sich eine Frau auswählen wollte. Ella, die gerade 18 Jahre alt war, wünschte sich nichts sehnlicher, als dorthin zu gehen, denn nichts war ihr willkommener als ein Ausbruch aus ihrem Leben. Und außerdem konnte sie nicht umhin sich vorzustellen, wie es wohl wäre, sich tatsächlich in den Prinzen zu verlieben, tatsächlich zu seiner Frau, zur späteren Königin zu werden. Doch selbstverständlich fanden Beatrice, Danielle und Adelaide diese Idee eher amüsant und gingen ohne die „dreckige kleine Cinderella“ zum Ball des Prinzen.

An diesem Abend ging Ella wie immer alleine zum Grab ihrer Mutter. Und wie es nicht anders kommen konnte, erhörte die weiße Taube auf dem Baum ihren Wunsch, auf den Ball zu gehen, und schenkte ihr ein prachtvolles, goldenes Ballkleid. Und entgegen aller Erwartungen erfüllte sich auch Ellas zweiter Wunsch: Adonis tanzte auf dem Ball mit niemandem außer mit ihr und sie fühlte sich wie im siebten Himmel. Doch als sie ihre Stiefmutter und ihre Stiefschwestern erblickte, bekam sie es auf einmal mit der Angst zu tun. Zum ersten Mal in ihrem Leben ließ ihr Optimismus sie im Stich und so riss sie sich von ihrem Prinzen los und rannte davon, die große Palasttreppe hinunter nach Hause. Aber auf der untersten Stufe verlor sie ihren goldenen Schuh und da Adonis ihr gefolgt war, wagte sie es nicht, sich umzudrehen und ihn aufzuheben.
So kehrte sie zurück in ihr altes Leben und war sich sicher, dass sie ihren Prinzen nie wieder sehen würde und Ella erwischte sich sogar bei dem Gedanken, dass es vielleicht besser so war. Aber das Schicksal hatte doch noch eine überraschende Wendung für sie bereit, als eines Tages Adonis mit einem Teil seines Gefolges vor der Haustür stand und verlangte, dass jedes junges Mädchen, das im Haus lebte, den Schuh anprobieren sollte, den Ella auf dem Treppenabsatz verloren hatte. Da Ellas Füße jedoch so unglaublich klein waren, passten weder Danielle noch Adelaide hinein. Gerade wollte Adonis frustriert weiterziehen, als Ella im Türrahmen erschien. Er erkannte sie zunächst nicht – und hätte Ella in diesem Moment ein wenig nachgedacht, so wären ihr die ersten Zweifel an der „wahren Liebe“ gekommen – aber er ließ auch sie den Schuh anprobieren. Der passte – und so nahm Adonis Ella mit auf sein Schloss und sie lebten glücklich bis zum Ende ihrer Tage.

Na ja, nicht ganz. Denn immerhin gibt es einen Grund, warum man das Märchenbuch an dieser Stelle für gewöhnlich zuklappt.

Nicht jeder war davon begeistert, dass ausgerechnet eine graue Maus von einer Küchenmagd die Auserwählte des Thronfolgers sein sollte. Gerade Ellas Schwiegereltern in spe waren von der Wahl ihres Sohnes alles andere als begeistert, denn man zweifelte, aus ihr eine würdige Gemahlin eines Königs machen zu können. Ella gab sich die größte Mühe, sich in das Hofleben einzufügen, aber was auch immer sie tat, irgendwer hatte etwas an ihr auszusetzen. Doch sie gab die Hoffnung nicht auf und hielt an ihrer Liebe zu Adonis fest – zumindest dachte sie damals noch, dass es Liebe wäre. Denn schon vor der Hochzeit kamen leise Zweifel in ihr auf, die sie jedoch augenblicklich unterdrückte. Das hier war schließlich ihr Happy End und es war absolut perfekt.
Nach der Hochzeit kehrte Alltag ein am Königshof. Ellas Schwiegermutter, die Königin, unterwies sie in höfischem Benehmen und allem, was dazugehörte, wenn man sich in der Reihe der Adligen beweisen wollte. Doch daran hatte Ella nur wenig Freude. Oftmals verschwand sie lieber heimlich in der Küche oder in der Bibliothek, wo sie in dem schier endlosen Reichtum an Büchern stöberte und sich in den Geschichten verlor und die Realität, in der sie sich so schrecklich fehl am Platz fühlte, meilenweit hinter sich ließ.
Mit der Zeit begann man am Hof, hinter vorgehaltener Hand zu reden. Das seltsame, ruhige Mädchen, welches rein gar nichts von einer Prinzessin hatte und sogar das ein oder andere Mal beobachtet wurde, wie es sich mit Vögeln unterhielt, erregte zunehmend das Missfallen des Hofstaates. Und auch Adonis begann langsam aber sicher, sich von Ella abzuwenden, vor allem, als sie ihm auch nach zwei Jahren der Ehe noch keinen Thronfolger geschenkt hatte. Fragt man Ella, so würde sie in jedem Fall sagen, dass er ihr niemals untreu war und sie wäre sich keiner Lüge bewusst, aber sie unterdrückte damals jeden Verdacht und verleugnete jedes Indiz – und sei es noch so offensichtlich.

Ella fristete bereits einige Jahre des Daseins am Königshof, als aus dem benachbarten Königreich interessante Neuigkeiten kamen: Die böse Königin war von ihrer Stieftochter, der schönen Prinzessin Snow White, und ihrer Rebellion gestürzt worden und nun lud man die Königsfamilie zur Krönung Snows ein. Nicht nur Ella war von dieser Nachricht begeistert, denn es war lange her, dass sie das Schloss verlassen hatte und sie war neugierig geworden. Auf die Welt und auf andere Königreiche. Doch nie hatte sie sich getraut, diese Bitte an ihren Ehemann oder ihre Schwiegereltern zu richten.Tatsächlich reisten Adonis und Ella zu Snows Krönung an und Ella fühlte sich zum ersten Mal seit Jahren wirklich frei. Beinahe hatte sie vergessen, wie sich das anfühlte. Auch lernte sie hier Snow kennen und diese fand Gefallen an dem gutherzigen Mädchen, welches stets eine gewisse Natürlichkeit und Leichtigkeit versprühte. Schnell freundeten sie sich an und Ella stellte fest, dass sie sich hier, wo sie zum ersten Mal eine wirkliche Freundin hatte, so viel wohler fühlte als in ihrem eigenen Schloss.

Adonis und Ella blieben noch ein paar Wochen nach Snows Krönung in ihrem Schloss und Ella war lange nicht derart glücklich gewesen. Sie hatte das Gefühl, als würde jede Person, die sich hier aufhielt, absolut nett und liebenswürdig sein und jeder schien sie zumindest im Ansatz zu verstehen. Schnell knüpfte sie neue Bekanntschaften und fand unter den Schlossbewohnern und Freunden Snows eigene Freunde: Happy und Felix wurden ihr schnell zu lieben Gefährten, in denen sie erstmals Personen fand, die in irgendeiner Form mit ihr auf einer Wellenlänge waren. Und so brach es Ella ein wenig das Herz, als Adonis ihr ankündigte, dass sie ihre Koffer für die Heimfahrt packen sollte. Doch es traf sich, dass noch vor ihrer Abfahrt ein Brief an Snows Schloss eintraf: Eine schwäre Krankheit plagte das Land und auch der König und die Königin waren stark geschwächt. Man bat Adonis und Ella, bei Snow zu verbleiben, bis die Krankheit besiegt sei, denn man fürchtete um das Leben der Königsfamilie.Obwohl die äußeren Umstände ihres Aufenthalts vielleicht nicht die glücklichsten waren, freute sich Ella über die Maßen über die Möglichkeit, bei Snow und in der Nähe von Happy und Felix im Schloss bleiben zu können und sie ahnte noch nicht die Gefahren, die dies für sie bedeuten würde. Denn zunächst schwebte sie im puren Glück. Doch die Monate verstrichen und mit der Zeit kamen neue, seltsame Gestalten ins Schloss. Sie hatten etwas dunkles, unheimliches an sich, welches Ella abschreckte, aber sie dachte sich nichts dabei. Ihre Freunde und ihr Ehemann sahen die Geschehnisse und die neuen Freunde der Königin mit Sorge, aber Ella weigerte sich strikt, die Veränderung zu sehen, die in Snow vorging. Viel zu sehr hielt sie an der neuen Freundschaft fest, viel zu sehr hatte sie Snow bereits idealisiert und sie zu einer strahlenden, makellosen Persönlichkeit erhoben, die niemals böse werden konnte. Nicht einmal die Briefe ihrer Patentante konnten sie zur Vorsicht mahnen.

Facts...

  • Sie kann mit Vögeln sprechen – was für Umstehende meistens ziemlich verwirrend aussieht.

  • Sie fiel am Tag ihrer Hochzeit aus ihren Schuhen heraus und ihrer Schwiegermutter vor die Füße.

  • Sie backt die beste Schokoladentorte im ganzen Winterwald.

​

  • Sie hat sehr kleine und sehr ungeschickte Füße.

  • Sie liebt Kinder und kann 33 verschiedene Wiegenlieder mit sämtlichen Strophen auswendig.

  • Sie verteilte während ihrer Zeit als Prinzessin kleine Pralinenschachteln im Schloss, um den Angestellten eine kleine Freude zu machen.

About her...

Eine Träumerin, so lässt sich Ella wohl am ehesten beschreiben. Eine junge Frau, deren Fantasie noch nie Grenzen gekannt hat, die in der Realität jedoch nie den Mut aufbringen würde, ihre Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Anstatt sich der meist doch viel zu brutalen Wahrheit zu stellen, neigt Ella dazu, sich in ihren Luftschlössern einzuschließen und auf die große Liebe zu warten, die sie mitnehmen würde. Einmal hatte es so geschienen, als hätte sich diese Taktik tatsächlich ausgezahlt, doch viel zu schnell hatte Ella feststellen müssen, dass auch ein wahr gewordener Traum zu einem Alptraum werden kann. Aber wenn es Ella an einem nicht fehlt, dann ist es der an Naivität grenzende Optimismus und die Hoffnung, dass das Gute sowieso siegen wird.Ella wandelt stets am schmalen Grad zwischen einfach nur gutherzig und doch eher sehr gutgläubig. Um dem Wunsch ihrer früh verstorbenen Eltern nachzukommen, immer »brav und gut« zu sein, tut sie stets alles, damit sich ihre Umgebung wohlfühlt, was sie zu einer perfekten Gastgeberin und sehr loyalen Freundin, aber eben auch zu einem einfachen Opfer der Manipulation macht. Schnell gewinnt man Ellas Vertrauen und sie könnte nie jemandem einen Wunsch abschlagen, als wäre das Wort »Nein« in ihrem Vokabular gar nicht vorhanden. In ihrem ständigen Bemühen, es jedem recht zu machen, verliert Ella oft ihre eigenen Bedürfnisse aus den Augen und macht die der anderen zu den ihren. Und zu gerne nutzt sie ihren Hang dazu, sich stets um das Wohlergehen anderer zu kümmern, um ihre eigenen Probleme für einen Moment zu vergessen.Aber selbst wenn Ella es tatsächlich einmal schaffen sollte, es zu erkennen, wenn sie unglücklich ist, sie würde nie aktiv etwas tun, was ihre Situation ändern würde. Lieber flüchtet sie sich in ihre Vorstellungen und »Was-wäre-wenn«s, als dass sie tatsächlich das Risiko eingehen würde, ihre Lage zu verschlimmern und/oder andere zu verletzen. Da sie selbst eher wenig von sich hält und schnell die Schuld für alles mögliche, was irgendwie schief läuft, bei sich selbst sucht, möchte sie niemals der Auslöser für das Leid eines anderen sein und sie fühlt sich schrecklich mies, wenn so etwas einmal geschieht. Ihre eigenen Probleme spricht sie von sich aus kaum an, lieber frisst sie alles in sich hinein und tut es dann als Nichtigkeit ab. Sich hin und wieder ein wenig um sich selbst zu kümmern, kommt ihr in ihrem Fall oft egoistisch vor.Insgesamt gibt es keinen Zweifel daran, dass Ella auf jeden Fall ein gutes Herz hat. Aber ebenso ist sie ein Beispiel dafür, dass diese Eigenschaft auch die größte Schwäche eines Menschen sein kann, wenn man sich selbst in dem ständigen Bemühen, dass es allen um einen herum gut geht, vergisst. Was Ella fehlt, sind Mut, Tatendrang und Selbstbewusstsein. Und ein wenig mehr Realitätssinn könnte bei ihr auch wirklich nicht schaden.

Skills...

​​Waffenloser Kampf:
Magie:
Wahrnehmung:
Verhandlung:
Willenskraft:
Orientierung:
Glück:
Mut:
Hoffnung:

Oskar

»Es wird Zeit, dass sie aus ihrer rosafarbenen, fluffigen Traumwelt aufwacht
und der Realität ins Auge blickt. Das Leben ist kein Märchenbuch!«

​

Happy über Ella

Aber mit der Zeit viel es Ella immer schwerer, Snows Wandlung zu verleugnen. Die Königin gab seltsame Dinge von sich, die Ella Angst machten. Immer mehr Personen verschwanden von der Bildfläche und ein dunkler Schatten hatte sich über das Schloss gelegt. Als aus der Herrschaft Snows bereits eine Schreckensherrschaft geworden war, trat schließlich das Ereignis ein, welches für Ella alles auf den Kopf stellen sollte: Adonis unternahm einen Versuch, Snow zu stürzen, aber das Unternehmen misslang. Da sie mittlerweile kein Pardon mehr kannte, ließ Snow Adonis exekutieren und Ella, die sie verdächtigte, mit den Rebellen im Bunde zu sein, in den Kerker werfen. Adonis' Eltern waren nur wenige Tage zuvor ihrer schweren Krankheit erlegen und als diese Nachricht Queen Snow erreichte, übernahm sie das Königreich, welches keinen König mehr hatte, und unterwarf es ihrer Tyrannei.
Ella erlebte in ihrer Zeit im Kerker wenig Gutes und zunächst fiel sie in ein tiefes Loch. Sie gab sich selbst die Schuld an den Ereignissen, aber Hunter, auf welchen sie während ihrer Zeit im Kerker traf, konnte ihr in einem ernsten Gespräch ein paar ihrer Gewissensbisse nehmen. Auch wurde Ella der Abschied von Adonis ein wenig erleichtert, wenn man auch von einer Erleichterung nicht direkt sprechen kann. Mad Hatter nahm sich Ella an und nie zuvor in ihrem Leben hatte Ella mehr Angst vor einem Menschen gehabt als vor ihm. Als Queen Snow noch einen letzten Moment des Mitleids verspürt hatte, hatte sie Mad Hatter den Auftrag gegeben, Ellas Erinnerungen an Adonis zu löschen, damit sie wenigstens wegen seines Todes nicht weiter leiden musste. Doch weiter als zu dem Punkt, wo Ella den Namen ihres verstorbenen Ehemannes vergessen hatte, kam Mad Hatter nicht, denn bevor seine „Therapie“ fertig war, gelang Ella die Flucht. Man führte sie gerade von der Anstalt des Hutmachers durch den Winterwald zurück zum Schloss, als Rebellen Ella und ihre Bewacher angriffen. Zunächst war sie außer Stande, sich von der Stelle zu rühren, aber dann nahm sie ihre Beine in die Hand und lief durch den knöcheltiefen Schnee davon so schnell sie konnte. Aus der Ferne hörte sie noch, wie jemand hinter ihr her rief, aber sie wagte nicht, sich umzudrehen, sondern rannte weiter in die einbrechende Dämmerung hinein.
Die Nacht brach unaufhaltsam herein und Ella fror bis auf die Knochen. Auch hatte sich eine tiefe Verletzung auf ihrer Schulter, die sie einem der Wächter Snows zu verdanken hatte, wieder geöffnet und blutete nun entsetzlich. Bald schimmerte ihr gesamter Ärmel rot und einzelne Tropfen fielen in den Schnee, doch wurden sofort von dem einsetzenden Schneetreiben wieder bedeckt. Allmählich verlor Ella jede Kraft, aber noch gab sie die Hoffnung nicht auf, auch nicht, als ein Fremder ihren Weg kreuzte. Zunächst wollte sie sich verstecken, aber sie war längst zu müde und zu erfroren, um schnell das Weite zu suchen. Doch das war auch nicht nötig, denn der Fremde war niemand anderes als Oskar, der nicht anders konnte, als sich der verheulten Ella anzunehmen. Er gab sich die größte Mühe, sie zu beruhigen und die Verletzung auf ihrer Schulter zu versorgen, aber schnell war auch er mit seinem Latein am Ende. Doch just in diesem Moment entdeckte er in der Ferne ein Licht und in der Hoffnung, dass es zur Behausung eines ihnen wohlgesonnenen Wesens gehörte. Und siehe da: Es war das Haus der guten Fee.

Selbstverständlich bot die gute Fee ihnen Obdach und gerade nach Ella hatte sie bereits gesucht. Nach ein paar Tagen zog Oskar weiter, jedoch nicht ohne Ella das Versprechen zu geben, sie hin und wieder zu besuchen. Diese hatte die gute Fee gebeten, bei ihr bleiben zu dürfen und nach reiflichem Überlegen hatte ihre Patin ihr diesen Wunsch vorläufig gewährt. Aber sie wusste: Ella konnte nicht ewig in ihrem Haus wohnen, denn sie musste ihren eigenen Weg gehen.

© 2017 by Akuma-Lee · inspired by Gorgeous Morgenstern

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